Erweiterte Breußmassage

Rohling


Die erweiterte Breußmassage:

Betrachten wir einmal unsere Wirbelsäule und unsere Körperhaltung.

Die Wirbelsäule spiegelt uns unseren Seelenzustand wider und hat auch etwas mit (Körper-) Haltung und mit Aufrichten zu tun.

Durch eine aufrechte Körperhaltung verbünden wir uns mit unserem inneren Heiler und schaffen daher die Bedingungen für wahre Heilung die immer nur „Selbst-Heilung“ ist, weil sie von innen - aus der göttlichen Quelle in uns selbst - entsteht.

Wenn wir uns aufrichten, stärken wir sofort unsere Thymusdrüse, und unser Immunsystem ist durch eine aufrechte Körperhaltung so stark, dass es schwächende Einflüsse viel besser unter Kontrolle bringen kann. Je mehr wir uns aufrichten, um so stärker kann uns die göttliche Energie durchdringen, und in dem Maße, in dem wir von Lebensenergie durchdrungen sind, werden wir heil.

Wozu dient die Breuß - Massage?

Die Massage für Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden nach Rudolf Breuß dient zur Vorbeugung, Linderung und Heilung von Beschwerden die durch Fehlstellung, Verschiebung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel verursacht ist.

Dies können Schmerzen, Funktionsstörungen und / oder Veränderungen des Gewebes sein. Schmerzen und Funktionsstörungen sind häufig durch eine Störung der aus dem Rückenmark heraustretenden Nerven verursacht.

Wie kann es zu Veränderungen kommen?

Oft führt eine ungleiche Beinlänge zu einem Beckenschiefstand. Ein Beckenschiefstand beeinflusst die Statik der Wirbelsäule negativ, so dass die Haltung und der gesamte Bewegungsablauf unnatürlich werden.

Diese unnatürliche Haltung führt zunächst zu Verspannungen und dann zur Überdehnung des Muskel- und Bandapparates. Somit wird das Herausrutschen der einzelnen Wirbelkörper unterstützt.

Die dadurch blockierten Nerven führen zu Stoffwechselstörungen und zur Unterversorgung bestehender Körperregionen, und somit ist der krankheitsverursachende Kreislauf in Gang gekommen.

Diese ungleiche Hüftgelenkslage wird oft auch schon durch den Geburtsvorgang verursacht. Aber auch häufige und einseitige Belastungen können durch Veränderungen im Ileosacral - Kreuzbeingelenk und zu beidseitigen Hüftgelenksluxationen führen. Auch seelisch ungelöste Konflikte können zu Anspannungen der Rückenmuskulatur führen.

Wenn dies längere Zeit anhält hat auch dies Wirbelverschiebungen zur Folge.

Die ungleiche Beinlänge deutet im Liegen auf eine Skoliose und 90° angewinkelt auf ein luxiertes Hüftgelenk hin.

Wie wirkt die Breußmassage?

Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich Bandscheiben. Diese Zwischenwirbelkörper dienen unserer Wirbelsäule sozusagen als Stoßdämpfer. Durch sie wird unsere Wirbelsäule beweglich gehalten.

Neben den schon oben beschriebenen Umständen kommt es in unserer heutigen Zeit oft auch durch ungesunde Lebensweise zu Stoffwechselstörungen und zur Unterversorgung der Zellen mit Nährstoffen, aber vor allem auch mit Flüssigkeit. Dazu zählen vor allem eine falsche Ernährung und zu wenig Wasser, dazu kommt Bewegungsmangel und überwiegend sitzende Tätigkeiten, wie z. B. auch das Autofahren.

Den Körperzellen fehlt oft ein ausreichendes Angebot von gesundem Wasser welches von den Zellen der Bandscheiben auch aufgenommen werden kann.

Man kann sich die Bandscheiben wie einen Schwamm vorstellen. Dieser Schwamm trocknet im Laufe des Lebens aus, so dass es auch zu den oben genannten Beschwerden kommen kann.

Durch die Anwendung einiger Breußmassagen hintereinander kann das Massageöl zu den Bandscheiben vordringen, so dass sich diese wieder aufrichten können. Das Kreuzbein wird entspannt, die Wirbelsäule wird manuell gestreckt und die Wirbelkörper können oft schon alleine durch zwei weitere einfache Griffe der Breußmassage in die richtige Lage gebracht werden.

Der Muskel- und Bandapparat, der ja die Wirbel fixiert, kann sich regenerieren.

Die Breußmassage ermöglicht ein leichteres, anschließendes Wirbelrichten mit der Dorn-Methode da der Patient entspannter ist. (In sehr hartnäckigen Fällen kann es notwendig sein nach der Breußmassage auch die Dornmethode anzuwenden.)

Ein durch Skoliose verursachter Beckenschiefstand ist oft schon nach dem Einsatz der Breußmassage ausgeglichen. Die Massage ist auch sehr wirksam bei Bandscheibenvorfällen.

Durch die stark entspannende und energetische Wirkung der Wirbelsäulenmassage können sich Blockaden (auf allen Ebenen) auflösen, welche oft Schmerzen körperlicher und seelischer Art bewirkt haben.

Wie viele Massagen braucht man denn ?

Solange noch keine Beschwerden bestehen sollte sich jeder Erwachsene jährlich 3 Massagen in kurzen Abständen zur Vorbeugung geben lassen, damit die Bandscheiben sich regenerieren können.

Bei Schmerzen, Skoliosen und anderen Beschwerden der Wirbelsäule sollten zunächst 3 Massagen gemacht werden, danach kann man schon abschätzen wie viele Anwendungen noch notwendig sind.

Da die Anwendung der Breußmassage auf allen Ebenen wirkt, kann man sich neben der jährlichen Vorsorge natürlich auch ohne Beschwerden mal etwas gutes tun und sich mit neuer Energie aufladen. Bei manchen Menschen hält dies (ein befreiendes Gefühl, mehr Energie usw.) oft über Wochen an.

Wann ist die Breußmassage kontraindiziert?

Bei einer akuten Ischialgie sollte nicht mit der Breuß- sondern mit der Dornmethode behandelt werden. (Ich habe aber auch hier schon mit der Breußmassage gute Erfolge gehabt.)

Bei einer Osteoporose ist das Verhältnis von Nutzen und Risiko abzuklären. Hier wird eine Schmerzprobe gemacht. Dann kann man eventuell nur leicht massieren um eine Linderung zu bewirken.

Beim Morbus Bechterew, das ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, wobei es zur Versteifung der Wirbelsäule und anliegender Gelenke und zu starker Verkalkung kommt, ist die Breußmassage im fortgeschrittenem Stadium kontraindiziert.

Die Breußmassage wirkt durch den Heilmagnetismus auch auf den Ätherleib mit unseren Chakren und in weitere Energiefelder ein, indem sich Blockaden auflösen und die Selbstheilung angeregt wird. Ich mache seit 1994 sehr gute Erfahrungen mit der Breußmassage.